Remix MInkorrekt: ein kleiner Schritt für OER #COER16

Im Course zu Open Educational Ressource (#coer16) geht es diese Woche ums “Machen”, nämlich darum, selbst OER zu produzieren. Nun wollte ich nicht “einfach” ein neues Video drehen oder eine Grafik gestalten, sondern ganz im Sinne des Remix auf ein freies Material zurückgreifen.

Das habe ich gemacht, hier ist das Ergebnis:

 

Was habe ich gemacht?

Zuerst habe ich den Videoausschnitt erstellt. Das ursprüngliche Video habe ich auf YouTube gefunden. Dort ist die gesamte Folge reichlich 1,5h lang und steht unter der freien Lizenz CC BY. YouTube macht es mir sehr leicht und bietet die Funktion “Remix erstellen” an, mit der ich es schließlich nur auf den Teil zugeschnitten habe, in dem es um das Experiment geht. YouTube übernimmt auch gleich die Quellenangaben für mich und führt mein Video dann auch als Remix vom Originalvideo auf (jaja, das passiert alles nicht uneigennützig, denn so bleibt mein Video auf YouTube, aber da will ich es auch haben). Mein neues und nun gut 6min kurzes Video ist nun hier zu finden.

Dann habe ich die Quizfragen mit H5P hinzugefügt. H5P ist ein nettes Tool, mit dem man einfach Interaktionen (nicht nur mit Videos) erstellen kann (mein Kollege Oliver Tacke hat neulich ausführlicher darüber gebloggt). Das WordPress-Plugin ist ganz intuitiv, so vergeudet man kaum Zeit zum Erlernen der Bedienung und kann sich schnell auf die eigentlichen Inhalte konzentrieren.

Fertig! Nach dem Erstellen kann ich den H5P-Content in jeden Blogeintrag einbetten. Und ich kann ihn auch danach weiter bearbeiten.

Besonders schön für OER: bei H5P lassen sich nicht nur Angaben zum Copyright und der Videoquelle hinterlegen, sodass die Weiternutzung vereinfacht wird, es werden auch Möglichkeiten zum Download und Einbetten des Videoquizzes angeboten. Das erleichtert auch die Weiterverwendung und neue Remixe.

 

Beitragsbild: opening the shaken beer von Andy (CC BY-SA)

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